Prof. Dr. rer. nat. Claus Brell, HSN

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Wirtschaftsinformatik
WM4FuE: Semesterprojekt Wissensmanagement für Forschung und Entwicklung

Ressourcen

Motivation

Allgemein gelten Portale, Web 2.0 Anwendungen wie Wikis, Foren, Blogs etc. als geeignete IT-Methoden, um Wissensmanagement technisch zu unterstützen. Z.B. für die Unterstützung der Trans-ferstellen in Hochschulen oder für die Kommunikation innerhalb von Studiengängen bietet es sich an, allgemeine Informationen in datenbankgestützten Informationssystemen, volatile und unzureichend strukturierte Hintergrundinformationen in Wikis, gemeinsam verwaltete Dateien und Termine in Groupwaresystemen sowie ggf. die weitere Anbindung von anderen betriebswirtschaftlichen Syste-men mit Portallösungen zu kombinieren.

Ausgehend von Modellen von Probst oder Takeuchi und Nanoka sollen in einem Semesterprojekt solche Systeme erstellt werden. Lernziel ist hierbei, im Team jeweils ein (kleines) webbasiertes Sys-tem theoriegeleitet zu konzipieren, zu realisieren und dabei aktiv Projektmanagement anzuwenden. Der Schwerpunkt soll weniger auf die Informationstechnik, sondern mehr auf inhaltliche Aspekte (Reduzierung auf Zielgruppenbedarfe, Usability, schnelle Durchdringung und baldiges Erreichen der "kritischen Masse", Motivation geeigneter Multiplikatoren etc.) gelegt werden.

Ziel

Anhand des Aufgabenspektrums einer Transferstelle einer Fachhochschule und der Erfordernisse an Kommunikation, Wissensspeicherung und -weitergabe soll dann ein intranetbasiertes System realisiert werden, das unter einer einheitlichen Oberfläche die Arbeit einer Transferstelle unterstützt.

Dabei ist wesentlich, dass sich die Lösung nicht am technisch Machbaren, sondern an der Analyse der Bedarfe des "Kunden" orientiert und entsprechend schlank ist. So sollen für die Arbeit innerhalb der Transferstelle und für die Kommunikation mit den Forschern z.B. Informationen zu Förderprogrammen abgelegt werden, Zugang zu beispielhaften gelungenen An-tragsskizzen gewährt werden, Kooperationen zwischen Forschern gefördert werden, Kennzahlen er-stellt und veröffentlicht werden, bewertete und mit Hintergrundinformationen angereicherte Kontakte zu Firmen und Verbänden aufbereitet und zugänglich gemacht werden. Eine mögliche Kombination wäre beispielsweise

  1. ein Wiki für die Förderprogramminformationen,
  2. eine erweiterte Adressdatenbank mit Firmenkontakten (mögliche Kooperationspartner der Wirtschaft),
  3. ein Blog der Transferstelle mit aktuellen Informationen,
  4. eine Datei-Sammlung von Antragsformularen und Regelwerken wie Landeshaushaltsordnung, EU-Beihilferahmen etc.,
  5. eine vorgeschaltete Portalseite.




11.04.2010, Dr. rer.nat. Claus Brell



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